Soziale Jungs Hamburg

Highlights

15.10.2012

„Soziale Jungs“ und „jobreise®“ gemeinsam auf dem 1. Jungenaktionstag


Am 10. Oktober 2012 fand – passend in den Herbstferien und somit gut erreichbar für Schüler – im Haus der Jugend Lattenkamp der 1. Jungenaktionstag (jungenaktionstag.de) statt. Etwa 120 Jungen und Jugendliche zwischen 8 und 18 Jahren waren – überwiegend zusammen mit den Mitarbeitern vieler anderer Jugendhäuser – dabei, um sich in verschiedenen Workshops im Breakdancen, Beatboxen, Mangazeichnen, Steilwandklettern, Bildhauern, Airbrushing und Trommeln auf Schrottelementen auszuprobieren. An Infoständen von pro familia, Dunkelziffer e.V., „Mehr Männer in KiTas“ oder der Mobilen Suchtberatung Nord gab es kleinere Mitmachaktionen, um das Angebot dieser Einrichtungen und deren Arbeit kennen zu lernen.
 
„Soziale Jungs“ war mit einem Infostand dabei und kooperierte anlässlich des Aktionstages erstmals mit „jobreise®“ (www.jobreise.net) – ein von dem Pädagogen Toni Hütz entwickeltes Berufsfindungsspiel mit integrierter Orientierungsberatung. Speziell für diesen Tag hatten Toni Hütz und Alexander Bentheim eine Spielvariante „Jungs in sozialen Berufsfeldern“ entworfen, die auch viele Themen enthält, die für die Freiwilligenarbeit und Praktika der am Projekt teilnehmenden Schüler interessant sind, zum Beispiel: „Welche sozialen Berufe kennst du?“, „Welche Eigenschaften hat ein soziales Vorbild?“, „Warum kann eine Ausbildung zum Altenpfleger eine gute berufliche Option sein?“ oder „Wie beruhigst du ein schreiendes Kleinkind?“. In zwei längeren Spielrunden beschäftigten sich mehrere Jugendliche mit den Meinungsfragen und Aktionsaufgaben des Spieles und interessierten sich auch für die Hinweise und Tipps, welche mit den Antworten verbunden waren. Dass Kooperation und Empathie keine Fremdworte für sie waren, bewiesen sie nicht nur mit ihren Antworten, sondern auch damit, dass sie sich gegenseitig aushalfen, um die für den Spielverlauf nötige Punktzahl zu erhalten, mit der sie sich in das Zielfeld des Spieles vorarbeiten konnten.
 
Die Premiere dieser Zusammenarbeit war eine gelungene und das Interesse der Jugendlichen – nur zeitweilig unterbrochen von dem lauten Geschehen um sie herum – führte am Ende zum Fazit, die spielerische Jobreise in die sozialen Berufe als Angebot auszubauen.


Highlights

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